Der SEPA, d. h. der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area) wurde von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der Europäischen Zentralbank (EZB) und den europäischen Banken initiiert. Die Realisierung des SEPA gilt als ebenso wichtig wie die Einführung des Euro im Jahre 1999.
Die praktische Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekts obliegt in erster Linie den Bankensektoren der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens und der Schweiz. Den Rahmen der Aufgabe gibt der « European Payments Council » (EPC) vor.
Ziel des Projekts für einen einheitlichen Zahlungsraum ist es, es allen Unternehmen und Konsumenten zu ermöglichen einfache, sichere, harmonisiert und grenzüberschreitende Zahlungen vornehmen zu können, ohne auf nationale Hürden zu stoßen.
Der SEPA ist somit keinesfalls ein Zahlungssystem, das von der Europäischen Kommission oder der Europäischen Zentralbank aufgezwungen worden wäre.
« Der SEPA wird ein Zahlungsraum, in dem die Bürger, die Unternehmen und andere Marktteilnehmer Zahlungen in Euro innerhalb Europas und über die nationalen Grenzen hinweg vornehmen und erhalten können, und zwar zu den gleichen Bedingungen und mit der gleichen Rechtssicherheit und den gleichen Pflichten, gleich in welchem Mitgliedsstaat der Europäischen Union sie sich befinden. »